Nicht alle? Dann wird es Zeit, sich einen kleinen Vorgeschmack vom Schreibtisch aus zu holen! Das Internet, und vor allem Google machts möglich. Es gibt mittlerweile hunderttausende an Photosphere- bzw. 360 Grad Ansichten von Plätzen überall auf der Welt. Sieht man sich die 360 – Grad Panoramas an, so hat man fast den Eindruck, man stünde da. Ich habe hier mal ein Set an interessanten Sehenswürdigkeiten zusammengetragen…

Ein virtueller Besuch der neuen 7 Weltwunder

Die Christusstatue in Rio de Janeiro, Brasilien

Christus Statue Rio de Janeiro
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Die Christo Statue ist das Wahrzeichen Rio de Janeiro

Zur Christo Statue

Die Christo Redentor steht auf der Spitze des Corcovado, einem 700m hohen Berg und blickt auf den Zuckerhut Der Bau der Christus-Statue dauerte insgesamt neun Jahre. Sie war zwischen 1931 und 1981 sogar die größte Christus-Statue der Welt. Ein Blitzeinschlag beschädigte sie 2008, woraufhin eine Restauration 2010 erfolgte, allerdings hielt das nicht lange vor – 2014 wurde diesmal der rechte Mittelfinger der Statue durch einen Blitzschlag in Mitleidenschaft gezogen.

Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer
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Die Chinesische Mauer ist eines der am meisten besuchten Ziele in China

Die Chinesische Mauer ist eines der, wenn nicht sogar das bedeutendste Bauwerk der Volksrepublik China. Sie erstreckt sich von der Wüste Gobi bis hin zum an der Ostküste gelegenen Shanhaiguan Pass. Mit einer Gesamtlänge von mehr als 6.200 Kilometern ist sie das größte von Menschenhand geschaffene Bauwerk der Welt. Sie besteht aus Abschnitten, die aus unterschiedlichen Zeiten stammen.

Zur chinesischen Mauer

Das Colosseum in Rom

Das Colosseum in Rom bei Nacht
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Das Colosseum in Rom


Das Colosseum ist der größte Amphiteather im antiken Rom und Wahrzeichen der Stadt Rom. Rom hatte damals lange Zeit kein eigenes gemauertes Amphitheater. Darin waren der Hauptstadt Roms viele Städte in der Provinz bereits voraus. Erst zu Zeiten Augustus errichtete “Statilius Taurus” auf dem Marsfeld ein Amphitheater, das aber einem großen Brand nicht stand hielt. Auf diesem Gebiet steht heute das später durch Vespasian erbaute Colosseum. Dieses Bauwerk zu bauen war nicht nur eine bauliche, sondern vor allem auch eine Logistische Meisterleistung zur damaligen Zeit. Der Name des Colosseum war ursprünglich kein Hinweis auf die gewaltigen Ausmaße des Gebäudes. Das Amphitheatrum Flavium, das war der ursprüngliche Name des Colosseums, wurde erst später so genannt, weil es sich neben einer von Nero aufgestellten Kolossalstatue befand.

Zum Kolosseum

Taj Mahal, Indien

Taj Mahal
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Das Taj Mahal ist eines der 7 Weltwunder und befindet sich im indischen Agra

Der oder das Taj Mahal ist ein 58 Meter hohes und 56 Meter breites Mausoleum, das in Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh auf einer 100 × 100 Meter großen Marmorplattform errichtet wurde. Der Großmogul Shah Jahan ließ ihn zum Gedenken an seine im Jahre 1631 verstorbene große Liebe Mumtaz Mahal erbauen.

Taj Mahal

Taj Mahal 2

Chichén Itzá, Mexiko

Chichén Itzá
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Chichén Itzá ist eines der Ruinenstätten Mexikos


ist eine der bedeutendsten Ruinenstätten auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Sie liegt etwa 120 Kilometer östlich von Mérida im Bundesstaat Yucatán. Ihre Ruinen stammen aus der späten Maya-Zeit. Chichén Itzá nuss zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert eine sehr bedeutende Rolle gespielt haben. Wie diese genau aussah, konnte bisher jedoch nicht geklärt werden. Einzigartig ist, wie in Chichén Itzá verschiedene Architekturstile nebeneinander auftreten.

Einen kleinen Blick nach Chichén Itzá werfen

Tolle Bilder inklusive eines Reiseberichts findet man hier.

Petra

Die verlassene Felsenstadt im heutigen südlichen Jordanien. Die Wurzeln von Petra, der Stadt im Felsen, gehen auf über 9000 v. Chr. zurück. Etwa 800 historische Baudenkmäler und Opferplätze sind in und um Petra erhalten geblieben. Petra war ein wichtiger Knotenpunkt auf der Weihrauchstraße und eine bevorzugte Station für Karawanen aus dem Süden Arabiens. Der Legende nach, soll Petra der Ort gewesen, an dem Moses beim Exodus des Volkes Israel aus Ägypten mit dem Schlag seines Stabes eine Quelle aus dem Stein habe sprudeln lassen. Daher auch der heutige Name „Wadi Musa“ (dt.: „Mosestal“), der die Umgebung der Stadt bezeichnet. Tatsache ist, dass die damals blühende Stadt das Ergebnis der Arbeit und des Talents ihrer Einwohner geschuldet war. Die Nabatäer waren sehr geschickt in der Wasserbewirtschaftung und schufen in Petra eine künstliche Oase. Petra ist übrigens auch der Ort des heiligen Grals und stand als Kulisse für die Verfilmung des Films Indiana Jones “der letze Kreuzzug”.

Blick in die Felsenstadt Petra
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Die verlassene Felsenstadt Petra

Nach zwei Erdbeben und der Eroberung der Region durch die Araber wurde die Stadt verlassen und es entstand der Mythos von einer verschollenen Felsenstadt. 1812 wurde Petra vom Schweizer Johann Burckhardt wieder entdeckt. Der legendären Ruf von Petra ist auf die kunstvollen bis zu 40 Meter hohen Fassaden und Häuser die direkt in den Fels gehauen wurden begründet.

Nach Petra

Einen ausführlichen Reisebericht mit vielen Bildern findet man hier.

Machu Picchu

Macchu Pichu
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Macchu Pichu ist eine Ruinenstadt in Peru

“Die Stadt in den Wolken” wurde ca. 1440 vom Inkaherrscher “Pachacútec Yupanqui” auf einem Berg in 2350 Meter Höhe in den Anden von Peruerrichtet. Von Machu Picchu, übersetzt “Alter Berg”, machten sich die Inka auf, weite Teile der heutigen Länder Chile, Peru und Bolivien zu beherrschen. Ungefähr 100 Jahre, als die spanischen Conquistadores Machu Picchu immer näher rückten, wurde die Stadt aufgegeben und es passierte etwas womit niemand rechnete; Machu Picchu wurde von den Conquistadores übersehen. Entdeckt wurde Machu Picchu von dem amerikanischen Forscher Hiram Binghams 1911, mittlerweile in den Tiefen des Urwalds versunken. Heute ist Machu Picchu eines der touristisch beliebtesten Ziele ganz Südamerikas und etwa 2000 Touristen besuchen täglich die alte Hauptstadt des Inkareiches in den Anden.

zum Machu Picchu

Die 7 Weltwunder

Die “Weltwunder” oder die “sieben Weltwunder” waren bereits in der Antike eine Gruppe besonderer Bauwerke oder Standbilder. Mitte der 2000er Jahre wählte eine neu gegründete Stiftung mit dem Namen „NewOpenWorld Foundation“ die sogenannten „New 7 Wonders of the World“. Die Wahl erfolgte in einer Kombination aus Online-Wahl und Juryentscheidung in insgesamt drei Phasen. In der ersten Phase standen 200 Bauwerke zur Auswahl, über die, nach Angabe der Veranstalter, ungefähr 20 Millionen Internetnutzer abstimmten. Aus den 77 Bestplatzierten wählten sieben Architekten 21 Finalisten ausgewählt. Die dritte Phase der Abstimmung wurde per Internet, Telefon oder SMS durchgeführt. Laut Veranstalter wurden insgesamt 100 Millionen Stimmen abgegeben. Unser beliebtes Schloss Neuschwanstein verpasste den Einzug in die Liste nur knapp und wurde immmerhin auf Platz 8 gewählt.

Weitere Infos zu den sieben Weltwundern findet man unter http://world.new7wonders.com

Fotos: (c) GoogleMaps

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