Rettungsring der Color Fantasy
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Leinen Los nach Oslo mit Colorline

Neulich unternahmen wir mit Color Line eine Mini-Kreuzfahrt nach Oslo. So eine “Schnupperkreuzfahrt” ist eine sehr gute Möglichkeit, um für sich herauszufinden, ob man Seetauglich ist. Denn bevor man sich auf eine Hochseekreuzfahrt traut, kann man sich ja erstmal auf einer sogenannten „Mini-Kreuzfahrt“ auf Nord- oder Ostsee versuchen. Diese sind in der Regel nur über eine Nacht, nicht so teuer, dafür aber trotzdem genauso gut ausgestattet wie Kreuzfahrtschiffe wie AIDA und Co. Und bequemer als mit dem Kreuzfahrtschiff kann man Oslo wohl kaum erreichen. Bereits lange planten wir so eine Schiffsreise nach Skandinavien. Zu Auswahl standen Kiel-Göteborg mit Stena-Line, Kiel-Oslo mit Cololine und Travemünde-Trelleborg mit TT-Line. Wir entschlossen uns für Kiel-Oslo, da ich bereits die anderen beiden Fährüberfahrten gemacht habe.

Was ist eine Mini-Kreuzfahrt bzw. Schnupperkreuzfahrt?

Viele Reedereien bieten Fährüberfahrten als „Schnupperkreuzfahrten“ oder Mini-Kreuzfahrten an, um ihre Kapazitäten besser auszulasten. Die günstigsten Schnupperkreuzfahrten beinhalten keinen nennenswerten Aufenthalt in Oslo, Trelleborg oder Göteborg. Das heißt, man kommt am Zielhafen an, hat dort ein paar Stunden Aufenthalt und fährt direkt wieder zurück. Dafür bekommt man diesen Trip für kleines Geld (ab 79.- pro Person). Möchte man ein paar Nächte bleiben, so wird es meist etwas teurer. Auf der Ostsee fahren TT-Line, Colorline, DFDS Seaways, Stena-Line und viele weitere.

Der Mini-Kreuzfahrt, also die reine Fährüberfahrt mit Color Line war zu unseren Reiseterminen im preislichen Mittelfeld, also nicht gerade ein Schnäppchen (2 Personen, Hinfahrt, Innenkabine, Rückfahrt 2 Tage später zusammen ca. EUR 500.-). Color-Line bietet aber eben auch tolle Pauschalprogramme an, sodass ein Pauschalarrangement im Endeffekt genauso teuer war, wie die Hin- und Rückfahrt nach Oslo. Wir buchten ein Pauschalarrangement Oslo mit City. Darin enthalten sind die Fährüberfahrt in einer Innen-Kabine der Color Fantasy oder Color Magic, in Oslo dann 2 Übernachtungen im 4 Sterne-Hotel inkl. Frühstücksbuffet und die Fährüberfahrt zu immerhin zusammen unter EUR 500.-. Unbedingt sollte man das skandinavische Buffet (39.- pro Person) und das Frühstücksbuffet (17.- je Person) auf dem Schiff hinzu buchen. Fischliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Anfang Mai war es dann soweit und wir machten uns dann auf den Weg nach Kiel. Angekommen in Kiel übernachteten wir die erste nacht im B&B Hotel Kiel. Das B&B Hotel Kiel liegt ideal direkt am Kieler Bahnhof und gegenüber vom Norwegenkai (Anm: Das Abfahrtsterminal der Color-Line). Um 21:30 Uhr am Abend angekommen suchten wir noch nach einer Stärkung bevor es zur letzten Nacht vor der Kreuzfahrt ging. Auch hier hatten wir Glück und können das Restaurant / Bar Längengrad im Gebäude der Stena Lines wärmstens empfehlen! Das Lokal bietet hat eine spitzen Lage, bietet ein nettes Ambiente, gute Drinks und hervorragende Speisen. Kiel allerdings, muss ich gestehen, lohnt nicht mehr als 1 Nacht zu besuchen, (oder doch länger ? Hat jemand Empfehlungen?) – zumindest war es für uns “genug Kiel” und wir freuten uns auf die Einschiffung der Color Line am nächsten Tag.

Gar nicht “Mini”: Das Kreuzfahrtschiff Color Fantasy

Die beiden Schiffe Color Fantasy und Color Magic sind ungefähr baugleich. Sie verfügen über alles, was ein Kreuzfahrtschiff bietet: Schwimmbad, mehrere Restaurants, Bars, eine Shoppingzeile mit diversen Shops, Duty-Free Shop, Theater, Kino und Casino bzw. eine Spielhalle.

Die Kabine

Wir buchten die günstigste Kategorie: Doppelkabine innen und bekamen auf der Rückreise ein Upgrade auf die Innenkabine mit Fenster in die Shoppingzeile. Die Kabinen sind sauber, nett eingerichtet und -klar, man befindet sich auf einem Schiff – etwas kleiner als gewöhnliche Hotelzimmer.

Entertainment und Annehmlichkeiten an Bord

Das Schwimmbad ist mit umgerechnet 10.- Euro für eine Stunde teuer aber das kann man ruhig mal machen. Neben Wasserrutschen gibt es Saunen und eine Stromschnelle, in der man die Seele auf Hoher See baumeln lassen kann. Die Entertainment-Show ist empfehlenswert. Es werden auf der -Hin und Rückfahrt der Mini-Kreuzfahrt unterschiedliche Shows verschiedener Ensembles präsentiert. Kino, Casino, Arcade-Halle und Diskothek sind ebenso vorhanden und einen Besuch wert. Es gibt über das Schiff verteilt eine Menge Bars, Restaurants und Geschäfte auf einer Ladenzeile. Der Duty-Free lohnt sich leider nur für Norweger. Zigaretten kosten soviel wie in Deutschland und alle anderen Dinge sind auch recht teuer.

Oslo

Hotel Gyldenlowe liegt an der “Goethestrasse” Oslos, falls jemand Frankfurt kennt. Hier gibt es fast ausschliesslich Designermarken, ein H&M und weitere Klamottenläden. Es ist die wohl teuerste Straße Oslos – also zum Wohnen zumindest sicher keine schlechte Gegend. Unbedingt besuchen und erleben sollte man den Stadtteil Grunerlokka, ein bunter, aufstrebender Stadtteil im Osten Oslos. Eigentlich ein Zuwandererbezirk mit vielen Restaurants, Bars und Imbissen. Sehr Hip.
Mit ÖPNV kommt man in Oslo sehr gut zurecht. Will man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und ins Museum gehen, der sollte überlegen ob sich ein visit Oslo Pass lohnt. Damit kann man frei mit dem ÖPNV (inkl Fähren) sich in Oslo bewegen und hat freien Eintritt in die Museen. Außerdem gibt es in vielen Restaurants und Geschäften mit dem visit Oslo pass Rabatte. Leider sind die Straßenbahnen nicht immer pünktlich und gleisverlegungen oder fahrplanänderungen werden nicht immer ausreichend kommuniziert. So standen wir manches mal und warteten auf eine Bahn,die sich im 5 Minuten Takt immer wieder verspätete, bis wir herausbekamen dass diese Strecke eine Station früher umgeleitet wird. Nur hat das jemand vergessen an die Stationen danach mitzuteilen.

Sehenswürdigkeiten

  • Holmenkollen / Skimuseum: Skisprungschanzen, Skimuseum und Biathlon Stadion. Mit der Metro kann man bis zum Holmenkollen fahren. Unbedingt sollte man den tollen Ausblick von der großen Skisprungschanze genießen.


    Blick von der großen Skisprungschanze am Holmenkollen
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    Atemberaubender Blick von der großen Skisprungschanze am Holmenkollen

  • Fram Museum: Die Fram, ein historisches Schiff, das sowohl Nord- als auch Südpol erreicht hat, wird in diesem Museum ausgestellt. Man kann sie betreten und die Räume betreten, in denen die Entdecker damals lebten.
  • Wikingermuseum: Schiffe, Koch- und Lebensutensilien längst vergangener Zeit werden dort ausgestellt. Man kann sich einen guten Eindruck verschaffen, wie die Wikinger damals lebten und die Welt entdeckten.
  • Thor Heyerdahl Museum: Sehr interessant, erzählt vom Versuch, die Oserinseln per Papyrus-Boot und nur mit der Kraft des Windes zu erreichen.
  • Edward Munch Museum: Edward Munch vermachte den Großteil seiner Werke Oslo und diese werden dort zu tausenden ausgestellt.
  • Schlosspark/ Schloss

Tipp zum verlängern

Wem die Mini-Cruise und der Städtetrip noch zu wenig sind, der kann ein paar Tage an der Kieler Förde dranhängen.

Tipps

  • Mit Kreditkarten (Visa, Master, teilw auch american express) kommt man sehr gut durch Oslo. Selbst die Cola im 7-Eleven bezahlt man bequem mit Kreditkarte.
  • In Oslo ist vergleichsweise alles für uns teuer. Auch die 7-Eleven und Mini-Supermärkte. Möchte man günstig z.B. Getränke kaufen, so muss man außerhalb Oslos in den Randbezirken einkaufen gehen.
  • Ein Visit Oslo-Pass lohnt sich für Museumsgänger und ÖPNV-Fahrer. Für uns hat sich der Pass mehr als gelohnt. Bei schlechtem Wetter haben wir uns einfach in eines der vielen interessanten Museen geflüchtet.
  • Raucher sollten sich vor Anreise mit Zigaretten eindecken, diese sind nämlich unglaublich teuer.

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