Eine der, wenn nicht sogar die bequemste Arten zu reisen, ist das Reisen mit dem Zug. Man sieht viel von der Landschaft, muss nicht wie im Bus die meiste Zeit still auf dem Platz sitzen, sondern kann sich bewegen. Und wenn es ein Nachtzug ist, kann man sogar einen Schlafplatz mitbuchen. Wir nahmen den Nachtzug von Bangkok nach Chumpon und den Lomprayah High-Speed Katamaran weiter nach Ko Tao. Wie fast immer in Thailand waren wir überrascht von der uns engegengebrachten Flexibilität und Verlässlichkeit beim Thema Reisen. Nachdem wir eigentlich schon online von Deutschland aus ein Zugticket plus Schlafwagen-Abteil im Nachtzug nach Chiang Mai gebucht hatten fanden wir uns 1 Tag vot Abfahrt am Bahnhof Hua Lamphong ein. Dort kam direkt eine junge Thailänderin mit einem Schild “Trains to Chiang Mai” auf uns zu und teite uns mit, dass aufgrund von Überschwemmungen die Strecke Bangkok–Chiang Mai nicht durchgängig mit dem Zug befahrbar sei und wir auf Busse umsteigen müssten.

Das “Deutsche” in uns ließ uns für kurze Zeit sketisch sein. Wir dachten, unter Umständen wäre dies ein Versuch, wie in Reiseführern bereits beschrieben, uns irgendeinen Shopping-Trip aufzuschwätzen.

Nach kurzer Überlegung und Rückversicherung am Info-Schalter (nein, wir wurden nicht belogen) waren wir uns einig, dass wir gerne lieber gen Süden nach Ko Tao fahren möchten. Ein Ticket-Umtausch war überhaupt kein Problem. Von der Deutschen Bahn gewohnt, rechneten wir schon damit, ein neues Ticket buchen zu müssen. Wie fast immer in Thailand ging aber ein Umtausch und eine Neubuchung für den Nachtzug nach Ko Tao anstandslos. Am nächsten Tag war es dann soweit. Der Nachtzug Bangkok Richtung Chumpon stand bereit. Nach einer kurzen Stärkung am Bahnhof Hualamphong (Pad Thai sehr lecker!) ging es los Richtung Golf von Thailand.

Das Tolle am Nachtzug von Bangkok nach Chumpon (leider nicht in allen Zügen Thailands) ist, es gibt einen Speisewagen. Das kann gleichzeitig auch zum Verhängnis werden, wenn man den 0,625l-Flaschen Bier zugeneigt ist und sich mit anderen Backpackern anfreundet. So geschehen war die Nacht im Schlafabteil recht beschwerlich. Die Toiletten im Zug sind unerträglich, es stinkt nach Ammoniak und wenn man ins Klo reinschaut, guckt man auf die Gleise.

Der Bahnhof in Chumpon ist etwas vom Pier entfernt. Man muss noch einen Shuttlebus nehmen. Es gibt die Möglichkeit, auf die Toilette zu gehen und es werden Kaffee, Gebäck und allerhand anderes zu essen feil geboten. Auch am Pier

Angekommen am frühen Morgen, verkatert und müde, warteten wir auf den Katamaran Richtung Ko Tao.

Pier Chumphon/Thailand
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Der Pier zum Katamaran Richtung Ko Tao, Ko Pha Ngan und Ko Samui

Auch am Pier Chumpon gibt es einen Minimarkt, in dem man Getränke und Essen kaufen kann. Die Fahrt nach Ko Tao kann recht schaukelig werden. Wer weiß, dass er Seekrank wird, sollte sich vor Abreise vielleicht Gedanken über Reisekaugummis oder Tabletten gegen Reiseübelkeit machen.

Hier findet man die Fahrpläne für die Thailändische Bahn.

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