Überwintern im ewigen Frühling Zyperns
Der Winter in Deutschland wenig verlockende Aussichten. Ganz anders die sonnenverwöhnte Mittelmeerinsel Zypern. Zwischen blühenden Wiesen und grünen Wäldern genießen Zypern-Urlauber dort durchgehend angenehme Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad. Beim Überwintern auf der warmen Insel Zypern ist noch nicht einmal eine unangenehme Grippeimpfung nötig. Wer im kalten Winter zu Hause unter Rheuma leidet, wird auf Zypern richtig aufleben. Bei einem mehrmonatigen Aufenthalt auf Zypern kann man sich auch die Zeit für eine aus- gedehnte Kur nehmen. Zusammen mit der extrem gesunden Mittelmeerdiät ist die Reise nach Zypern eine wertvolle Investition in die Gesundheit. Möglichkeiten gibt es genug, um auf Zypern zu Überwintern – sei es nun in einer Ferienwohnung, in einem Hotel oder in einer agrotouristischen Unterkunft, individuell oder über einen Reiseveranstalter gebucht. Ganz nach Geschmack und Geldbeutel – zumal die Unterkünfte auf Zypern dann auch preiswerter als in der Hauptsaison sind.

Interessante archäologische Ausgrabungsstätten auf Zypern
Kinder und alte Ruinen? Ein unvereinbarer Gegensatz, scheint es. Doch nicht auf Zypern, der drittgrößten Insel im Mittelmeer mit 9.251 Quadratkilometern. Dort sind die antiken Stätten voller spannender Sagen und Legenden, lebendiger Atmosphäre und moderner Technologie, die die ganze Familie in den Bann zieht.
Erstaunlich ist die Dichte an archäologischen Ausgrabungen. Unvorstellbare 10.000 Jahre reicht die bewegte Geschichte auf Zypern zurück! So einmalig sind die Kulturdenkmäler, dass mehrere der historischen Stätten als UNESCO Weltkulturerbe gewürdigt wurden. Dazu gehören die Steinzeitsiedlung von Choirokoitía, zehn byzantinische Kirchen im Troodos-Gebirge und die antiken Stätten von Pafos.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt die archäologische Stätte Kourion. Das prachtvolle griechisch-römische Theater aus dem 2. Jh. v. Chr. wurde völlig rekonstruiert, so dass heute – mit offenem Blick aufs Meer von jedem Platz aus – dort wieder Konzerte und Theateraufführungen stattfinden können.
Besonders eindrucksvoll präsentiert sich das UNESCO-Welterbe – der archäologische Park Káto Páfos. Neben dem Asklepios-Heiligtum, dem Odeon, der Basilika und der Burg der Vierzig Säulen sowie der Königsgräber faszi- nieren die fantastischen Mosaikböden aus dem 3. bis 5. Jh. n. Chr. Sie zählen zu den schönsten des östlichen Mittelmeerraums. Einen umfassenden Eindruck der kulturellen Entwicklung vermittelt das Zypernmuseum in Lefkosia. Das bedeutendste Museum der Insel zeigt Fundstücke von Ausgrabungen, von der Jungsteinzeit bis in die frühbyzantinische Epoche im 7. Jh. Chr.

Wandern & Biken: Beste Bedingungen auf Zypern
Radfahren auf Zypern ist für jeden möglich, es kommt nur darauf an, mit welchem Stahlross. In vielen Hotels und Verleihstationen gibt es Räder von bester Qualität, vom Trekking- bis hin zum Mountainbike.
Es lohnt sich, denn über 200 Kilometer Rad- wege laden zum Erkunden auf der Insel der Götter ein. Im Troodos-Gebirge haben die Götter vor den Erfolg zwar den Schweiß gesetzt, doch es geht auch ohne. Viele Touren führen am Meer entlang oder rund um das Gebirge herum, durch herrliche Vegetation, umweht vom warmen Fahrtwind, begleitet vom würzigen Duft von Pinien, wilden Blumen und Kräutern. Zur Belohnung gibt es an vielen Punkten traumhafte Ausblicke auf Küste und Meer.

Ein ausgedehntes Netz von insgesamt 50 Wegen mit einer Länge von insgesamt 200 Kilometer spannt sich auch für Wanderer über das Eiland.

Zauberhaftes Zypern: Rosa Flamingos im Salzsee von Larnaka
Jetzt kommen sie wieder – unzählige Flamingos, die in den Wintermonaten den Salzsee von Larnaka bevölkern und sich von Salinen- krebsen ernähren, die ihnen die rosa Farbe verleihen. Ein zauberhaftes Bild!

Der See bildet eines der wichtigsten Feucht- biotope Europas und Lebensraum für viele Tiere. Neben den Flamingos bietet er auch Wildenten und Wasservögeln auf ihren Wan- derzügen eine ideale Zwischenstation. Die umliegenden Sumpfgebiete eignen sich her- vorragend zum Beobachten der Zugvögel, die hier reichlich Nahrung finden. Für rund 80 Vogelarten wie Reiher, Störche oder Ibisse, ist der See ein ausgezeichneter Rastplatz. Das Gebiet ist Teil des Natura 2000-Netzwerks zum Schutz bedrohter Lebensräume und Arten in den EU-Ländern.

Im Winter wird der See mit Regen und Sicker- wasser aus dem Mittelmeer gefüllt, im Som- mer trocknet er wieder aus und bildet eine mehrere Zentimeter dicke, weiße Salzschicht. Das Salz deckte jahrhundertelang den Bedarf der Inselbewohner. Es wurde abgetragen und mit Eseln transportiert, bis die Salzgewinnung
Mitte der 1980er Jahre aufgegeben wurde. Wie so viele Sagen und Geschichten rankt sich eine Legende auch um den See. Es heißt, dass er versalzen wurde, als eine alte Frau dem Heiligen Lazarus Speis und Trank verwei- gerte. Also rief er zornig: “Mögen deine Reben vertrocknen und für immer versalzen sein!”

In prähistorischer Zeit diente der See als Hafen der Stadt. Nachdem die Bewohner Larnaka verlassen hatten, wurde die damals noch offe- ne Meeresbucht allmählich durch eine Neh- rung vom Meer getrennt. Es entstand der Salzsee.

(Quelle: Fremdenverkehrsamt Zypern)

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