Viele Touristen scheint ihr ankommen bei Land und Leuten im Zielgebiet nicht so wichtig zu sein. Manchmal schäme ich mich richtig für einige meiner Landsleute, wenn ich sehe, wie sie Sitten und Gebräuche der Länder in denen sie Urlaub machen, sprichwörtlich mit den Füssen treten. Deswegen möchte ich in unregelmässigen Abständen ein paar Hilfen mit an die Hand geben, wie man sich in einigen Ländern richtig gegenüber den einheimischen Menschen verhält, was höflich ist, und welche Dinge man vermeiden sollte.

Sitten und Gebräuche in Thailand. Wie man sich in Thailand als Gast verhält:

  • Küssen und der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ist in Thailand nicht gerne gesehen.
  • Wie in vielen muslimischen Ländern auch, ist die linke Hand die Saubere, während die rechte Hand die schmutzige Hand ist. Deswegen reicht man in Thailand niemandem die rechte Hand, um z.B. etwas entgegen zu nehmen.
  • Fussohlen: generell zeigt man in Thailand niemandem seine Fusssohlen.  Entweder man winkelt die Beine an, oder man richtet die Fusssohlen nach hinten, z.B. wenn man auf seinen Knien sitzt. Ursprung hat das im Bhuddismus, Füsse gelten als unrein, während der Kopf Sitz der Seele ist. Einem Bhudda sollte man ebenfalls nie die Fusssohlen entgegen strecken.
  • Das Berühren, bzw. streicheln vom Kopf eines Kindes sollte man aus o.g. Gründen ebenfalls nicht tun.
  • Bhudda ist heilig. Man sollte allen Bhudda-Statuen mit Respekt gegenübertreten. Kritik an der Religion sollte man vermeiden, gerade wenn man sie überhaupt nicht oder wenig kennt.
  • Thais sind meist sehr freundlich und verlieren nicht die Haltung – dementsprechend sollte man auch ihnen gegenüber treten.
  • Bloßstellen bzw. „das Gesicht verlieren“ lassen. Bei Thais gibt es meist kein „Nein“- sie umschreiben ein „Nein“ eher positiv mit einem lächeln, um ihr Gesicht zu wahren.
  • Geht man gemeinsam Essen, so ist es selbstverständlich, dass der, der am meisten Geld hat auch die Rechnung übernimmt.
  • Majestätsbeleidigung: Der König und die Monarchie sollten nicht verhöhnt werden. Thais lieben und ehren ihren König und sind stolz auf ihr Thailand. Thais stehen z.B. auf, wenn ihre Nationalhymne gespielt wird und mögen es ganz und gar nicht, wenn man schlecht über ihren König spricht.

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